Marktanalysen Fibel


Anzahl der Anmeldung von Gästen, die eine oder mehrere Nächte in einem Beherbergungsbetrieb verbringen.

Die Aufenhaltsdauer ergibt sich aus dem Verhältnis der Übernachtungen zur Anzahl der Ankünfte (Übernachtungen/Ankünfte).

Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer kann zum Beispiel in Orten mit Vorsorge- und Rehabilitationskliniken rechnerisch höher sein, als die Zahl der Kalendertage des Berichtszeitraums, da sich in solchen Beherbergungs­stätten manche Gäste und Patienten mehr als einen Kalendermonat aufhalten.

Benchmarketing ist ein Instrument der Wettbewerbsanalyse. Im Benchmarketing werden kontinuierlich die eigenen Prozesse, Produkte und Dienstleistungen mit den Mitbewerbern gemessen. Ziel ist es, die eigene Leistung die der stärkeren Mitbewerber anzupassen und aus den Unterschieden und Ergebnissen eine Verbesserung zu erlangen.

Zu den meldepflichtigen Beherbergungsbetrieben zählen Betriebe, die über zehn oder mehr Schlafgelegenheiten verfügen. Zu den Beherbergungsbetrieben zählen auch Unterkünfte, die die Gästebeherbergung nur als Nebenzweck betreiben.

Dies entspricht bei Campingplätzen zehn oder mehr Stellplätzen, da ein Stellplatz mit vier Schlafgelegenheiten gleichgesetzt wird.

Zu den in der offiziellen Statistik berücksichtigten Betrieben gehören Campingplätze, Erholungs- und Ferienheime, Ferienhäuser, -wohnungen, Ferienzentren, Gasthöfe, Hotels, Hotels garnis, Jugendherbergen und Hütten, Pensionen, Schulungsheime und Vorsorge- und Rehabilitations-Kliniken.

Es handelt sich um einen Quotienten aus der tatsächlichen Übernachtungszahl (Zähler) zur Zahl der möglichen Übernachtungen (Nenner). Die Darstellung in Prozent erfolgt durch die Multiplikation dieses Quotienten mit dem Wert 100.

Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband Niedersachsen ist die Spitzen-Organisation des Hotel- und Gastgewerbes in Niedersachsen. Er ist einer von 17 Landesverbänden im DEHOGA. Der DEHOGA Niedersachsen ist untergliedert in 8 Bezirksverbände und 60 Kreisverbände und darüberhinaus wirtschafts- und sozialpolitischen Interessen des Gastgewerbes wahr.

Ein weiterer Zweig ist die Klassifizierung von Betrieben. Niedersachsen repräsentiert mit 821 klassifizierten Betrieben etwa 10 Prozent der klassifizierten Hotels in Deutschland. Die G-Klassifizierung für Gasthäuser und Pensionen hat sich inzwischen mit 59 ausgezeichneten Betrieben etabliert.

Seit über zehn Jahren bietet der Deutsche Hotel und Gaststättenverband auf freiwilliger Basis die Deutsche Hotelklassifizierung an, welche nach bundesweit einheitlichen Kriterien durchgeführt wird. Die Sterne ermöglichen dem Gast Transparenz und Sicherheit und eröffnen den teilnehmenden Beherbergungsbetrieben durch ein einschlägiges Marketing verbesserte Absatzchancen.

Die Deutsche Hotelklassifizierung ist ein Markenprodukt von internationalem Standard, das regelmäßig an die sich ändernden Gästeerwartungen und Markttrends angepasst wird. Mit mehr als 8.000 teilnehmenden Hotels stellt die Hotelklassifizierung eine echte Erfolgsgeschichte dar.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Der Destination Brand ist die dreiteilige Studie zur Markenstärke, Themenkompetenz und Profilermittlung deutscher Urlaubsziele der inspektour GmbH. Anhand einer großangelegten Untersuchung, welche seit 2009 in Kooperation mit der GfK und weiteren Partnern jährlich durchgeführt wird, werden jeweils die Markenstärke, Themenkompetenz und die Profile der Reiseziele analysiert.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Der GfK/IMT DestinationMonitor Deutschland wird gemeinsam von GfK SE Panel Services Deutschland und Prof. Dr. Bernd Eisenstein herausgegeben. Die Projektdurchführung obliegt GfK Mobility sowie dem Institut für Management und Tourismus (IMT) der FH Westküste. Ziel des Monitors ist es, das Reiseverhalten der Deutschen in seiner Bedeutung für die einzelnen Destinationen transparenter zu machen und in regelmäßiger Berichterstattung seine Entwicklung zu beschreiben.

Es richtet sich an Destinationen auf Bundeslandebene sowie – bei ausreichender Fallzahl – an Regionen und Kommunen der teilnehmenden Bundesländer. Der GfK/IMT DestinationMonitor Deutschland liefert grundlegende Daten zum inländischen Übernachtungs- und Tagestourismus unter Berücksichtigung sowohl von Privat- als auch Geschäftsreisen. Eingeschlossen ist zudem der so genannte „Graue Markt“, mit dem Übernachtungen in Ferienunterkünften mit weniger als zehn Betten, bei Verwandten oder Bekannten oder auch in eigenen Urlaubsunterkünften gemeint sind, die von der amtlichen Statistik nicht erfasst werden.

Das Instrument ist methodisch so angelegt, dass nicht nur Aussagen zu den Reisen der Deutschen in die entsprechende Destination getätigt, sondern zudem Vergleiche zum Gesamtmarkt (Reisen der Deutschen ins In- und Ausland) und zum Inlandsmarkt (Reisen der Deutschen im Inland) gezogen werden können. Das Berichtswesen ist in vier Teilbereiche mit einer in Abhängigkeit der Fallzahl je Destination variierenden Periodizität gegliedert:

  • Monitoring des inländischen Nachfragevolumens („Gesamtmarkt-Monitoring“)
  • Monitoring des inländischen Urlaubsreisemarktes („Urlaubsreise-Monitoring“)
  • Hochrechnung der wirtschaftlichen Effekte von inländischen Privatreisen
  • Soziodemographie der Reisenden

Die Basis des GfK/IMT DestinationMonitor Deutschland ist der GfK MobilitätsMonitor. Dieser erhebt das komplette Reiseverhalten der deutschsprachigen Wohnbevölkerung ab 50 km sowie die Pendlerreisen ab 0 km regelmäßig in einer feststehenden Panelstichprobe von 20.000 deutschsprachigen Privathaushalten mit 45.000 Personen ab 0 Jahre. Die Gewichtung und Hochrechnung der Daten erfolgt repräsentativ für 36,2 Mio. deutschsprachige Privathaushalte mit 74,2 Mio. Personen nach folgenden Merkmalen: Alter des Reiseteilnehmers, Geschlecht des Reiseteilnehmers, Anzahl der Kinder unter 6 Jahre bzw. unter 14 Jahre im Haushalt, Haushaltsgröße, Haushaltsnettoeinkommen, Internet-nutzungsintensität des Haushaltsführers, Ortsgrößenklassen, Regierungsbezirke und Bundesländer. Die Feldarbeiten werden von der GfK durchgeführt, geleitet und kontrolliert.

Weitere Informationen unter:

http://www.imt-fhw.de

Die Deutsche Zentrale für Tourismus e. V. (DZT) ist eine Marketingorganisation, die im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie das Reiseland Deutschland vertritt. Der eingetragene Verein mit Hauptsitz in Frankfurt am Main wurde 1948 vom Deutschen Tourismusverband gegründet.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Der Deutsche ReiseVerband (DRV) vertritt die Interessen aller Unternehmen der Tourismusbranche unabhängig von der Organisationsform und Größe gegenüber der Politik und Wirtschaft. Mehrere tausend Unternehmen gehören dem Mitgliederverband an.

Der Verband informiert die Öffentlichkeit über die Vorteile der Veranstalterreise sowie des professionellen Reisevertriebs und stärkt so die organisierte Urlaubsreise und die professionell gemanagte Geschäftsreise.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Weiter werden jedes Jahr Fakten und Zahlen zum Reisemarkt veröffentlich. 

Der Deutsche Tourismusverband e.V. (DTV) ist der freiwillige Zusammenschluss von lokal, regional und landesweit agierenden Tourismusorganisationen in Deutschland. Gegründet wurde er 1902 als „Bund Deutscher Verkehrsvereine“.

Zu diesem Dachverband des Deutschlandtourismus gehören rund 100 Mitglieder: Dazu zählen Landes- sowie regionale Tourismusorganisationen und Stadtstaaten, sowie Städte, fördernde Mitglieder die dem Deutschlandtourismus nahe stehen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Desweiteren steht  der Verband für Qualität im Tourismus. Als Dachverband unterstützen wir unsere Mitglieder und touristischen Leistungsträger bei der Qualitätssicherung in ihrer Destination.

Dazu gehören:

  • Beherbergungsklassifizierung
  • Dienstleistungszertifizierung (ServiceQualität Deutschland, KinderFerienLand Niedersachsen, Qualitätsgastgeber|Wanderbares Deutschland u.a.)
  • Campinplatz Klassifizierung
  • Qualitätsmanagement Wassertourismus
  • Kennzeichnungssystem "Reisen für Alle"
  • Qualitätskriterien Deutsche Ferienstraßen
  • Qualitätsinitiativen

Mit diesen Qualitätssystemen sollen einheitliche Standards innerhalb des Deutschlandtourismus erreicht werden.

Die FUR Reiseanalyse deckt wichtige Bearbeitungsfelder für die Arbeit der TMN ab. Zu den Wichtigsten gehören:

1. Deutschsprachige Wohnbevölkerung

Die FUR Reiseanalyse berücksichtigt die deutschsprachige Wohnbevölkerung. Das heißt, dass auch Personen mit anderen Nationalitäten als Deutsch befragt werden, wodurch ein repräsentativer Gesamtschnitt entsteht.

2. Zeitreihen

In den letzten zehn Jahren (2005-2014) konnte Niedersachsen die Reisen konstant halten und sogar leicht steigern (2005: 9,1% der deutschsprachigen Bevölkerung haben eine Reise nach Niedersachsen gemacht – 2013: 9,8% der der deutschsprachigen Bevölkerung haben eine Reise nach Niedersachsen gemacht)

3. Planungen für die nächsten drei Jahre

Innerhalb der letzten zehn Jahre (2005-2014) wurde das Potenzial für Reisen nach Niedersachsen gesteigert. 2005 planten noch 17,2% der deutschsprachigen Bevölkerung eine Reise in den nächsten drei Jahren nach Niedersachsen, 2014 sind es bereits 22,1% (15,5 Mio.)

4. Tourismusentwicklung im Bundesländervergleich

Insgesamt führten 30% (21,5 Mio.) der Urlaubsreisen der deutschsprachigen Bevölkerung in das Inland. Niedersachsen war bei 3,8% (2,7 Mio.) der gesamten Urlaubsreisen (In- und Ausland) das Ziel – Platz 4 im Bundesländerranking

5. Kombination von Vergleich Themen und Bundesländer

Niedersachsen belegt im Bundeländerranking bei den Themen Natururlaub, Kulturreisen und Aktivurlaub jeweils auf Platz 4

6. Städteranking

Bei Kurzurlaubszielen (2-4 Tage) in Städte belegt Hannover im Deutschlandranking Platz 14

7. Konkurrenz (auch zu ausländischen Reisezielen)

Bei den konkurrierenden Alternativzielen zu Niedersachsen im Inland steht Schleswig-Holstein mit Abstand an erster Stelle, gefolgt von Mecklenburg-Vorpommern und Bayern

8. Potenzialabschätzung

Diejenigen, die in den nächsten drei Jahren (2014-2016) eine Reise nach Niedersachsen planen, haben die Top 3 Urlaubsmotive Sonne/Wärme/schönes Wetter, Abstand zum Alltag gewinnen, Entspannung/keinen Stress

9. Sondermodule

Neben der Grundauswertung der Reiseanalyse werden jedes Jahr Sondermodule mit neuen Themen angeboten. So konnte die TMN in den letzten Jahren beispielsweise ihren Datenbestand zu den Themen Natur und Nachhaltigkeit ausbauen.

10. Möglichkeit für Sonderfragen

Zusätzlich zu dem Standardfragenprogramm bietet die Reiseanalyse die Möglichkeit, eigene Fragen mit einzubringen. Dadurch können wichtige Aspekte noch spezifischer betrachtet werden.

 

Weitere Informationen zur Reiseanalyse finden Sie auf www.fur.de.

Eine Ferienwohung ist eine abgeschlossene Unterkunft innerhalb eines Hauses mit eigenem Sanitärbereich und Selbstverpflegungseinrichtung, in der zum vorübergehenden Aufenthalt Gäste aufgenommen werden.

Ein Freizeitpark ist eine Parkanlage, die der Freizeitgestaltung und Erholung dient. In einem Freizeitpark befinden sich Attraktionen, die den Besuchern bei der aktiven oder passiven Gestaltung ihrer Freizeit zur Verfügung stehen. Üblicherweise wird für den Besuch eines Freizeitparks ein Eintrittspreis erhoben.

Ein Gasthof ist üblicherweise ein ländlicher Gastronomiebetrieb, der Speisen und Getränke anbietet und auch einige Unterkünfte bereithält.

Ein Hotel ist ein Beherbergungsbetrieb, in dem eine Rezeption, Dienstleistungen, tägliche Zimmerreinigung, zusätzliche Einrichtungen und mindestens ein Restaurant für Hausgäste und Passanten angeboten werden.

Ein Hotel garni ist ein Hotelbetrieb, der Beherbergung, Frühstück, Getränke und höchstens kleine Speisen anbietet.

Unter Incoming Tourismus versteht man die Einreise von Touristen aus dem Ausland in die eigene Destination.

Eine Jugendherberge ist ein Beherbergungsbetrieb, in dem in erster Linie junge Leute zu meist kurzfristigem Aufenthalt aufgenommen un din dem Speisen und Getränke nur an Hausäste abgegeben werden. Jugendherbergen bieten Programme und Aktivitäten für zwanglose pädagogische oder der Erholung dienende Zwecke.

Bei einem Monitoring handelt es sich um die unmittelbare systematische Erfassung (Protokollierung) von Daten (aus Messungen, Beobachtungen). Wichtig ist hierbei die wiederholte regelmäßige Durchführung der Erfassung der Daten möglichst in gleichförmigen Zeitabständen (z.B. Tage, Monate, Jahre).

Durch die zeitliche Erfassung der Daten werden zeitliche Verläufe interpretierbar, wie z.B. typische Reisezeiten (mehr Übernachtungen in einem bestimmten Zeitraum).

Eine Pension ist ein Beherbergungsbetrieb, in dem Unterkunft normalerweise für mehr als eine Nacht und Speisen überwiegend Hausgästen angeboten werden.

Die Reisegäste einer Destination kommen aus dem eigenen und aus anderen Ländern, diese Länder bezeichnet man als Quellländer oder auch Quellmärkte. Es wird zwischen inländischen und ausländischen Quellmärkten unterschieden. Für das Bundesland Niedersachsen sind die anderen Bundesländer inländische Quellmärkte. Ausländische Quellmärkte sind zum Beispiel die Niederlande, Dänemark oder Polen.

Einteilung der Raumkategorien nach Definition des Landesamts für Statistik Niedersachsen:

Verdichtungsraum = großstädtische Zentren ab 250.000 Einwohnern, Verflechtungsbereiche von mindestens 1 Mio. Einwohnern und besonders hoher Bevölkerungsdichte

Diese Landkreise gehören dazu:

Braunschweig, Salzgitter, Wolfsburg, Gifhorn, Helmstedt, Peine, Wolfenbüttel, Hannover, Diepholz, Harburg, Lüneburg, Osterholz, Stade, Verden, Delmenhorst

Städteregion = die übrigen großstädtischen Zentren mit mehr als 100.000 Einwohnern und ihre Verflechtungsbereiche.

Diese Landkreise gehören dazu:

Göttingen, Hildesheim, Oldenburg, Osnabrück, Ammerland, Oldenburg, Osnabrück


Ländlicher Raum = alle übrigen kreisfreien Städte und Landkreise mit Zentren unter 100.000 Einwohnern und in der Regel niedriger Bevölkerungsdichte.

Diese Landkreise gehören dazu:

Goslar, Northeim, Hameln-Pyrmont, Holzminden, Nienburg (Weser), Schaumburg, Celle, Cuxhaven, Lüchow-Dannenberg, Rotenburg (Wümme), Heidekreis, Uelzen, Emden, Wilhelmshaven, Aurich, Cloppenburg, Emsland, Friesland, Grafschaft Bentheim, Leer, Vechta, Wesermarsch, Wittmund

Die durchschnittliche Anzahl der Urlaubsreisen pro Kopf und pro Jahr. Ermittelt wird die Reisehäufigkeit über die Gesamtsumme der Urlaubsreisen dividiert durch die Anzahl der Reisenden (älter als 14 Jahre).

Der Anteil der deutschen Bevölkerung ab 14 Jahren, der in einem Jahr mindestens eine Urlaubsreise mit einer Dauer von mindestens 5 Tagen unternimmt.

Das Tourismusbarometer spiegelt die Tourismusentwicklung in den Regionen und auf Bundesebene sowie die wirtschaftliche Situation des Gastgewerbes und der Freizeitwirtschaft wider.

Es stellt Branchenprobleme heraus, bietet praxisnahe Lösungen, identifiziert Benchmarks und zeigt Marktpotenziale auf. Die Branche und Politik schätzen das Tourismusbarometer als fundierte Informationsquelle für Entscheidungen über wichtige tourismuswirtschaftliche Weichenstellungen.

Das Tourismusbarometer liefert ein Gesamtbild der Daten zur Marktentwicklung und vertieft jedes Jahr aktuelle Branchenthemen, für 2017 war es beispielsweise das Thema "Erfolgsfaktor Qualität- der Weg zum Gästeglück".

 

Weitere Informationen unter:

https://www.svn.de/sparkassen/tourismusbarometer.html

Auf Basis der Daten des Landesamts für Statistik Niedersachsen (LSN) sowie des Statistischen Bundesamtes Deutschland (StaBA) gibt das TMN Mafo-Booklet in einer transparenten Darstellung vierteljährlich Auskunft über die aktuelle Zahl der Ankünfte und Übernachtungen sowie Reisetrends in Niedersachsen. Es stehen Daten zu Deutschland, Niedersachsen und den Reisegebieten zur Verfügung. Das Booklet wird verteljährlich an einen Verteiler verschickt und kann in T-Fis und hier auf der Tourismuspartnerseite heruntergeladen werden.

Inhalt:

  • vierteljährliches Reporting auf Basis der amtlichen Statistiken des LSN (Landesamt für Statistik Niedersachsen) und StaBA (Statistisches Bundesamt)
  • Entwicklung Ankünfte / Übernachtungen
  • Inlandsmarkt / Auslandsmarkt
  • Bundesland, Reisegebiete, Städte, Benchmarking
  • wechselnde Themenspecial

Erscheinungsdatum

  • vierteljährlich

Kosten

  • kostenfrei

Als Tagesreisender zählt jeder Reisende, welcher sein gewohntes Umfeld, in der Regel 50 km, um den Wohnsitz, aus privaten Gründen verlässt, ohne dabei eine Übernachtung vorzunehmen. Hierzu zählen keine Fahrten des Arbeitsaltages oder Reisen, welche einer Regelmäßigkeit oder Zweckmäßigkeit für das tägliche Leben (z.B. Einkaufsfahrten) unterliegen. Tagesgeschäftsreisen zählen nur dann als Tagesreisen, wenn die Gemeinde des ständigen Arbeitsplatzes verlassen wird und es sich dabei nicht um die Anfahrt zum ständigen oder wechselnden Arbeitsplatz handelt.

zeigt an wie viele Touristen (Ankünfte) pro Ort/Gemeinde/Einwohner stattfinden. Der Bezug kann sich hierbei auf Jahreszahlen aber auch auch auf Monate beziehen.

Eine Reise wird dann zur Urlaubsreise, wenn mehr als 5 Übernachtungen in einem Beherbergungsbetrieb vorgenommen werden.

Die aktuelle Studie „Wirtschaftsfaktor Tourismus Deutschland“ des BMWI hat einmal mehr bewiesen, dass der Tourismussektor einen bedeutenden Wirtschaftszweig unserer Volkswirtschaft darstellt. Laut Studie wurde im Jahr 2017 eine Bruttowertschöpfung durch direkte Effekte in Höhe von 105,3 Mrd.€ ausgelöst. Dies entspricht 3,9% der gesamten Bruttowertschöpfung der deutschen Volkswirtschaft. Zählt man indirekte und induzierte Effekt dazu, erhöht sich der Anteil an der Bruttowertschöpfung auf 8,5%.

Kennzahlen zu wirtschaftlichen Effekten des Tourismus sind bislang nur unregelmäßig durch Studien erhoben worden. Die aktuellsten Zahlen für das Reiseland Niedersachsen stammen aus der Studie „Wirtschaftsfaktor Tourismus - Erstes Tourismussatellitenkonto für Niedersachsen 2017“ der DIW Econ GmbH basierend auf der Datenbasis von 2015.

Um eine kontinuierliche Marktbeobachtung der wirtschaftlichen Effekte gewährleisten zu können, beteiligt sich die TMN an dem Marktforschungsinstrument GfK/IMT DestinationMonitor. Dadurch werden Kennzahlen zu Umsatzvolumen, Wertschöpfung und rechnerischem Beschäftigungsäquivalenz der Tourismusbranche für das Reiseland zur Verfügung stehen. Neun weitere Bundesländer beteiligen sich mittlerweile an dem DestinationMonitor, so dass zusätzlich ein Benchmarking auf gemeinsamer Datenbasis erfolgen kann.

 

Die Zahl der Übernachtungen von Gästen in einem Beherbergungsbetrieb in einem bestimmten Zeitraum.

Ansprechpartner

Thorsten Glaß, © TMN
© TMN

Thorsten Glaß

Leiter Marktforschung und Qualitätsmanagement
Telefon: +49 (0) 511 / 270 488 -23

E-Mail verfassen


Petra Ahrens, © TMN
© TMN

Petra Ahrens

Managerin Marktforschung / Monitoring
Telefon: +49 (0) 511 / 270 488 -32

E-Mail verfassen