Computertastatur, © kebox/ Fotolia
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Internet: Barrierefreie Website & Social Media


Eigene Internetseite:

Mehr als die Hälfte der deutschen Bevölkerung informiert sich im Internet über Urlaubsreisen – das Internet stellt somit das wichtigste Kommunikationsmittel bei der Reisevorbereitung dar. Anbieter sollten ihre barrierefreien Angebote daher auf jeden Fall online stellen. Dazu eignet sich die eigene Internetseite besonders gut.

Wichtige Anforderungen:

  • Die Navigation ist verständlich und übersichtlich.
  • Ein eigener Menüpunkt „barrierefreie Angebote“ erleichtert die Suche nach speziellen Angeboten.
  • Die Schriftgröße kann angepasst werden.
  • Optional wird eine Darstellungsweise mit hohen Kontrasten angeboten.
  • Informationen über das Angebot sind verlässlich, detailliert und aktuell.
  • Jeder Abbildung ist eine textliche Beschreibung (Alternativtext) zugeordnet.
  • Barrierefreiheit stellt ganz ähnliche Ansprüche an die Programmierung einer Internetseite wie Suchmaschinenoptimierung (SEO). Eine saubere Programmierung ist für beides die Voraussetzung. Sprechen Sie mit Ihrer Agentur über beide Punkte.

 

Weiterführende Informationen:

Für die Gestaltung barrierefreier Internetseiten gibt es einschlägige Richtlinien, wie z. B. die BITV (Verordnung zur Schaffung barrierefreier Informationstechnik nach dem Behindertengleichstellungsgesetz). Das Projekt „BIK -barrierefrei informieren und kommunizieren“ (gefördert vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales) bietet Hinweise zum barrierefreien Webdesign und Test für die Prüfung der Barrierefreiheit von Internetseiten.

 

Social Media:

Auch ältere und behinderte Menschen nutzen Social-Media-Plattformen vermehrt zum Informationsaustausch. Facebook, Twitter und Co. können demnach auch für die Vermarktung barrierefreier Angebote genutzt werden. Sie eignen sich für die Ansprache neuer Gäste, ganz besonders gut aber zur Kundenbindung.

Wichtige Anforderungen:

  • In erster Linie sollte auf Social Media Plattformen ein Dialog mit den Gästen geführt werden.
  • Der Verkauf sollte weniger im Vordergrund stehen, vielmehr geht es um weiche Faktoren wie Image, Service, Vertrauen und Authentizität.
  • Aktuelle Informationen zu barrierefreien Angeboten können zeitnah gepostet werden.
  • Menschen mit Behinderungen sind häufig in speziellen „Communities“ organisiert und teilen Informationen zu barrierefreien Angeboten auf den sozialen Netzwerken.