Tastatur, © Fotolia
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Kommunikation & Marketing


Das beste (barrierefreie) Angebot wird Ihnen als Anbieter nicht viel nützen, wenn Ihre Gäste nicht davon erfahren. Wie überall im Tourismus gilt es auch bei barrierefreien Angeboten, den Gast zu begeistern und Urlaubsatmosphäre zu vermitteln. Darüber hinaus ist es hilfreich, wenn Sie folgende Tipps berücksichtigen:

  • Informationen sollten durch mindestens zwei Sinne übermittelt werden (z. B. Sehen und Hören)
  • Aussagen sollten kurz und leicht verständlich sein.
  • Es sollten detaillierte Informationen zur Barrierefreiheit vorliegen. (Zertifizierung Reisen für Alle)
  • Bilder sagen oftmals mehr als Worte. Viele Informationen zur barrierefreien Zugänglichkeit erschließen sich den Gästen aus einem aussagekräftigen Foto (z. B. vom Eingangsbereich, dem Zimmer oder der Toilette).
  • Es ist aber mindestens genauso wichtig, mit Text und Bildern Urlaubsflair zu vermitteln. Bilder von Gästen in echten Urlaubssituation sollten immer die Zielgruppen, die Sie ansprechen wollen, berücksichtigen. Ältere Gäste oder Familien mit Kinder werden sich nicht angesprochen fühlen, wenn Sie Ihre Einrichtung mit dem Foto eines rollstuhlfahrenden Gastes bewerben. Umgekehrt wird ein Rollstuhlfahrer vielleicht nicht bemerken, dass Ihr Angebot für ihn geeignet ist, wenn Sie spielende Kinder abbilden.
  • Die EINE gute Text- und Bildsprache gibt es nicht. Vielmehr lohnt es sich, über unterschiedliche Vermarktungswege unterschiedliche Gästegruppen anzusprechen. Dabei dürfen durchaus unterschiedliche Texte und Bilder zum Einsatz kommen.

Tipps und Hinweise

Computertastatur, © kebox/ Fotolia
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Internet: Barrierefreie Website & Social Media

Das Internet ist mittlerweile das wichtigste Kommunikationsmittel bei der Urlaubsplanung. Barrierefreie Urlaubsangebote sollten daher auf jeden Fall online auffindbar und so gestaltet sein, dass sie jeder finden und lesen kann.


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